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5.09.2014 

Studie belegt: Windpark ist möglich

Im Projektgebiet des geplanten Windparks in Unterstinkenbrunn wurden in den Jahren 2012 bis 2014 ornithologische Untersuchungen von Fachexperten vorgenommen. Die nun vorliegenden Untersuchungsergebnisse belegen, dass die Errichtung des Windparks Unterstinkenbrunn möglich ist: „Die Studie hat ergeben, dass rein statistisch gesehen die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kaiseradler oder ein Sakerfalke durch die geplanten sieben Windkraftanlagen zu Schaden kommt, bei einem Vogel in 80 Jahren liegt. Wir haben das Projektgebiet mit weit mehr Aufwand untersucht als vergleichbare Windparkprojekte. Das Projektgebiet in Unterstinkenbrunn wird seit mehr als 50 Jahren landwirtschaftlich intensiv genutzt, daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern, auch wenn das manche Vogelschützer gerne hätte. Mehr als 95 Prozent der Flächen wurden im Land um Laa ohnehin als Rückzugsgebiet für die Vogelwelt durch die Zonierung gesetzlich verankert. Greifvögel haben sich bei uns im Weinviertel in den letzten 10 Jahren trotz der Windkraftnutzung vermehrt ausgebreitet, was von einem guten Miteinander der Vogelwelt mit den Windkraftanlagen zeugt“, fasst Georg Hartmann als zuständiger Projektentwickler der Windkraft Simonsfeld zusammen.
Auch Bürgermeister Matthias Hartmann ist erfreut:"Damit bestätigt sich ganz klar, dass es keinen sachlichen Grund mehr gegen den Windpark gibt."
Die Bevölkerung hatte sich bereits vor 3 Jahren mit überwältigender Mehrheit von 93% für den Windpark ausgesprochen.

Noch im heurigen Jahr ist der Abschluss der Umweltverträglichkeitsprüfung für den Windpark Unterstinkenbrunn geplant.

10.04.14 

Überarbeiteter Zonierungsplan präsentiert

Gestern wurde der überarbeitete Zonenplan für den Ausbau der Windenergie in Niederösterreich von Landesrat Dr. Stephan Pernkopf präsentiert: Unterstinkenbrunn ist zwar nicht mehr als Potenzialfläche  ausgewiesen, diese Einschränkung bezieht sich jedoch nur auf neue Projekte.

Die Flächen, auf denen die Windkraft Simonsfeld sieben Windkraftwerke im Gemeindegebiet plant, wurden bereits vor dem 24. Mai des Vorjahres gewidmet. Dieser Windpark, der im Mai 2011 bei einer Volksbefragung von 93% der teilnehmenden Wahlberechtigten befürwortet wurde, ist daher weder vom Widmungsstopp des Vorjahres noch der neuen Zonenverordnung betroffen. Stand des Verfahrens: bis zum Sommer sollen die laufenden Untersuchungen abgeschlossen werden. Im Herbst soll eine mündliche Umweltverträglichkeitsprüfung anberaumt werden. Sie soll entscheiden, ob und wie viele Windkraftwerke in Unterstinkenbrunn errichtet werden.

16.12.2013 

USB als Eignungsfläche ausgewiesen

In den von der Raumordnung des Landes NÖ ausgewiesenen Zonierungsplänen sind im Land um Laa fast keine Eignungszonen für Windkraftanlagen ausgewiesen. Davon ausgenommen ist eine Fläche nördlich von Unterstinkenbrunn, für die bereits vor dem Widmungsstop im Mai 2013 die Flächenumwidmung erfolgte sowie eine Fläche nördlich von Gnadendorf.

Die Windkraft Simonsfeld plant in der ausgewiesenen Eignungszone bei Unterstinkenbrunn insgesamt sieben Windkraftwerke. Bei einer Volksbefragung stimmte die Bevölkerung mit der überwältigenden Mehrheit von 93 Prozent für das Projekt. 


Einwohner von Unterstinkenbrunn mit Bgm. Hartmann besuchen unseren Windpark

Matthias Hartmann, Bürgermeister von Unterstinkenbrunn, dazu: “Wir haben über ein Jahr lang Vogeluntersuchungen durchgeführt, die Ergebnisse zeigen, dass unser Projektgebiet für die Windparknutzung geeignet ist. Für das Land um Laa sind sieben Windkraftanlagen zwar sehr wenig, aber zumindest wir könnten so einen wichtigen Beitrag für die saubere Energiegewinnung leisten.“ 

Projektentwickler Georg Hartmann von der Windkraft Simonsfeld, ergänzt: „Das Projekt lässt sich gut in das Land um Laa eingliedern und wird vor dem Hintergrund der Kühltürme in Dukovany ein klares Zeichen für aktiven Umweltschutz sein.“ 

Großteils haben sich bei der Erstellung der Zonierungspläne im Land um Laa die Vertreter des Vogelschutzes durchgesetzt, die rigorose Freihaltezonen einforderten. Mögliche Projekte in Gemeinden wie Wildendürnbach, Großharras und Neudorf bei Staatz sind damit nicht umsetzbar.

Zur Homepage des Landes NÖ

29.07.2013 

Zu Besuch am Baustellentag

Eine Gruppe aus Unterstinkenbrunn besuchte gemeinsam mit Bürgermeister Matthias Hartmann die Baustelle in Poysdorf-Wilfersdorf und informierte sich ausführlich zum Ablauf der Bauarbeiten. In Unterstinkenbrunn ist der gleiche Anlagentyp geplant wie in Poysdorf-Wilfersdorf. „Es ist beeindruckend zu sehen wie die neue Anlagengeneration aufgebaut ist. Die Anlagen unterscheiden sich nicht wesentlich von den bestehenden 2 MW Anlagen, liefern aber um bis zu 50 Prozent mehr an Energie. Das ist wirklich ein großer Technologiesprung und den werden wir auch in Unterstinkenbrunn nützen“, zeigte sich Bürgermeister Hartmann sichtlich beeindruckt.

 

Windmessmast errichtet

Im April wurde ein 100m hoher Windmessmast im Projektgebiet Unterstinkenbrunn in Betrieb genommen. An diesem Standort werden ein Jahr lang die exakten Windverhältnisse vor Ort gemessen und analysiert.  Der Mast hat ein Gesamtgewicht von rund 9 Tonnen und wird nach vier Seiten mehrfach abgespannt. Entsprechend gut müssen die Verankerungen angebracht werden. Gemessen wird mit insgesamt vier Anemometern  in unterschiedlichen Höhen um das Windprofil exakt bestimmen zu können. Zusätzlich werden der Luftdruck und die Temperatur gemessen. Weiters befinden sich noch zwei Batcorder sowie ein Regensensor auf dem  Windmessmast.


Das Team bei der Errichtung des Windmessmastes.

18.03.2013 

Windmessungen ab April

Für die Detailplanung des geplanten Windparks ist eine exakte Windmessung am Standort erforderlich. Bereits im April soll ein 100 Meter hoher Windmessmast errichtet werden. Ein ganzes Jahr lang werden die Winddaten erhoben und fließen letztendlich in die Anlagenentscheidung mit ein. Neben der Windmessung werden auch sogenannte Batcorder angebracht. „Mit den Batcordern möchten wir die Fledermausaktivitäten im Bodenbereich sowie auf 100 Metern Höhe erheben und ein besseres Bild vom Verhalten der Fledermäuse zu bekommen“, erläutert Georg Hartmann von der Windkraft Simonsfeld AG.


29.10.2012 

Flächenumwidmung eingeleitet

Im Zuge der Detailplanung für die Flächenumwidmung wurde die Anzahl der Windkraftanlagen von 9 auf 7 reduziert. „Damit können größere Abstände zum bewohnten Gebiet eingehalten werden und es ist auf jeden Fall gewährleistet, dass die Lebensqualität der örtlichen  Bevölkerung erhalten wird“, argumentiert Georg Hartmann, Projektleiter der Windkraft Simonsfeld, diese Entscheidung.

Die Anlagen werden über 2 Kilometer von Hanfthal sowie rund 1,6 km von Unterstinkenbrunn entfernt errichtet werden. Vom Gesetz her ist ein Mindestabstand von 1.200 m gefordert.


10.11.2012 

Vogeluntersuchungen abgeschlossen

Nach Abschluss der vogelkundlichen Untersuchungen in Unterstinkenbrunn ist klar: Es gibt keine Einwände der Vogelkundler gegen den geplanten Windpark, das  Projekt kann daher den vorgesehenen Zeitplan einhalten.

Die Untersuchungen wurden von Dezember 2011 bis Oktober 2012 im Projektgebiet in Unterstinkenbrunn vorgenommen. Brutvögel, Vogelzug und Rastvögel im Winter wurden nach üblichen Methoden erhoben. Nun liegt der Endbericht vor, der eine Verträglichkeit des Schutzguts Vögel mit dem geplanten Windpark Unterstinkenbrunn ergab. Bedingt durch das wenig unterschiedliche Lebensraumangebot im strukturarmen, intensiv landwirtschaftlich genutzten Offenland ist der Brutvogelbestand artenarm, die Artenzahl liegt etwa ein Viertel unter dem Erwartungswert für Flächen dieser Größe. Auch außerhalb der Brutzeit ist die Bedeutung des Projektgebietes für die Vogelwelt vergleichsweise gering.

Nächster Meilenstein ist die Einleitung der Flächenwidmung durch den Gemeinderat. Georg Hartmann: „Die Bevölkerung und der Gemeinderat stehen hinter unserem Projekt wie die 93%ige Zustimmung bei der Bürgerbefragung im Vorjahr gezeigt hat. Wir setzen daher alles daran, die Bewilligungen für die sieben Anlagen so rasch wie möglich zu erhalten und umzusetzen."


21.07.2011 

Detailplanungen abgeschlossen

Die Detailplanung hinsichtlich der Anlagenstandorte des geplanten Windparks sind abgeschlossen. Alle von den Windkraftanlagen direkt betroffenen Grundstückseigentümer wurden kontaktiert und stehen dem Vorhaben positiv gegenüber. In Folge wird nun die Einreichung für die Flächenwidmung vorbereitet.

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19.07.2011 

Projekt Unterstinkenbrunn mit Vorbildwirkung

Im Auftrag des Biomasseverbandes Österreich wird von Sonja Bettel, Ö1 und ORF Mitarbeiterin,ein Film über die Umsetzung von Erneuerbaren Energie - Projekten produziert. Für den Bereich Windkraft wurde das Beispiel Unterstinkenbrunn ausgewählt, um aufzuzeigen, welche Aspekte seitens einer Gemeinde bei der Entscheidungsfindung berücksichtigt werden müssen. Die Interviews mit Bürgermeister Mathias Hartmann und dem zuständigen WKS - Projektleiter Georg Hartmann fanden in der Lehmgrube statt.

Bgm Mathias Hartmann beim Interview

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29.05.11 

Klares JA! zum WP Unterstinkenbrunn

Klares Ja zur Windkraft in Unterstinkenbrunn: Deutlich fiel das Ergebnis der Volksbefragung für den Windpark in Unterstinkenbrunn aus: 92,7 Prozent aller gültig abgegebenen Stimmen entschieden für das geplante Projekt.

„Ich bin begeistert. Unsere Botschaft hat in Unterstinkenbrunn offensichtlich eingeschlagen. Mit einer derartigen Zustimmung haben wir nicht gerechnet", freut sich Martin Steininger, Vorstand der Windkraft Simonsfeld AG. Er will den Rückenwind nutzen und das Projekt mit voller Kraft vorantreiben.

Auch Bürgermeister Matthias Hartmann ist begeistert: „Ein Erfolg der guten Zusammenarbeit im Gemeinderat: Alle Fraktionen waren und sind für das Projekt und haben sich entsprechend im Wahlkampf eingesetzt. Für unsere ganze Gemeinde ist der Windpark eine große Chance. Das hat die überwältigende Mehrheit der Bürger erkannt und das freut uns sehr."

Von den 576 Wahlberechtigten haben 383 bei der Abstimmung von ihrem Stimmrecht Gebrauch gemacht. Geplant ist die Errichtung von neun Windkraftwerken.


Besucher aus Unterstinkenbrunn bei der Besichtigung einer
Windkraftanlage vor der Abstimmung

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